Green Ink, Red Ink bietet monatliche Analysen zu Risiko, Resilienz und Nachhaltigkeit.
Immer wieder erleben wir in Gesprächen zu Klimarisikoanalysen, Resilienz-Workshops oder Nachhaltigkeitsberichterstattung denselben Moment: Auf der anderen Seite des Tisches hebt sich eine Augenbraue.
Die Frage dahinter lautet meist:
Warum bietet ein Versicherungsunternehmen Nachhaltigkeitsberatung an?
Eine berechtigte Frage.
Die meisten Menschen verbinden Versicherung mit Risikotransfer. Ein Schaden tritt ein, ein Anspruch wird geltend gemacht, die Versicherung leistet.
Doch was passiert, wenn die größten Verluste eines Unternehmens nur teilweise versicherbar sind – oder gar nicht?
Diese Frage wird immer relevanter, da Unternehmen mit neuen Risikoprofilen konfrontiert sind: Klimawandel, Störungen in Lieferketten, regulatorische Anforderungen oder Ressourcenknappheit.
Ein Beispiel sind die Starkregenereignisse, die Mitteleuropa im September 2024 getroffen haben. Überschwemmungen beschädigten Gebäude, Infrastruktur und Betriebsstandorte in ganzen Regionen. Ein Teil der Schäden war versichert. Andere Verluste waren nur teilweise gedeckt – oder fielen aufgrund von Ausschlüssen, Deckungsgrenzen oder indirekten Auswirkungen überhaupt nicht unter den Versicherungsschutz.
Für viele Unternehmen bestand die größte Belastung nicht im physischen Schaden selbst, sondern in den Folgen danach: Betriebsunterbrechungen, Lieferverzögerungen, gestörte Lieferketten und Umsatzeinbußen.
Dasselbe Muster zeigt sich bei vielen klimabezogenen Risiken. Dürreperioden können Ernteerträge verringern und Lieferketten beeinträchtigen. Hitzewellen wirken sich auf Produktivität, Arbeitssicherheit und Produktqualität aus. Selbst wenn Sachschäden versichert sind, bleiben die weiterreichenden betrieblichen Auswirkungen oft bestehen.
Diese Entwicklungen zeigen, dass Nachhaltigkeit nicht ausschließlich durch die ökologische Brille betrachtet werden kann. Für Unternehmen hat sie ganz konkrete betriebliche und wirtschaftliche Konsequenzen: Unsicherheit, Unterbrechungen von Geschäftsabläufen und finanzielle Belastungen.
Wenn sich Klimarisiken materialisieren, betreffen sie weit mehr als Vermögenswerte. Sie können Produktion und Betrieb beeinträchtigen, den Zugang zu Standorten erschweren, Lieferanten treffen, Lieferverpflichtungen gefährden und erhebliche Betriebsunterbrechungsschäden verursachen.
Versicherer unterstützen Unternehmen seit Jahrzehnten dabei, genau mit solchen Unsicherheiten umzugehen. Jeder Schadenfall, jede Standortbegehung und jede Risikobewertung trägt zu einem praktischen Verständnis dafür bei, was passieren kann, was verhindert werden kann und was versicherbar ist.
Auf Basis dieser Erfahrung sind Versicherer in einer einzigartigen Position, Unternehmen dabei zu unterstützen, Risiken zu verstehen und zu steuern, bevor Verluste entstehen.
Deshalb gibt es UNIQA Sustainable: nicht als „grünen Anhang“ zum Versicherungsgeschäft, sondern als Beratungspartner, der Unternehmen dabei unterstützt, die Risiken zu verstehen, zu reduzieren und zu steuern, die zunehmend über ihre Widerstandsfähigkeit entscheiden.
Wir bringen dieses Wissen auf Ihre Seite des Tisches – bevor sich Risiken materialisieren.
Damit Sie verstehen, welche Standorte, Anlagen und Geschäftsprozesse besonders exponiert sind, und Maßnahmen priorisieren können, die Ihr Unternehmen, Ihre Finanzierung und Ihr Wachstum schützen. Mehr dazu hier.
Damit KMU in CSRD-relevanten Lieferketten die Anforderungen von Kunden, Banken und Ausschreibungen souverän erfüllen können. Mehr dazu hier.
Damit Sie sich auf Störungen vorbereiten, kritische Geschäftsprozesse absichern und im Ernstfall schneller wieder handlungsfähig werden.
Der Ausgangspunkt ist einfach: Verstehen Sie, wo Ihr Unternehmen exponiert ist, entscheiden Sie, welche Risiken versicherbar sind, reduzieren Sie beeinflussbare Verwundbarkeiten und bereiten Sie sich auf die verbleibenden Risiken vor.
Die entscheidende Frage lautet heute nicht mehr nur, was versichert werden kann. Die entscheidende Frage lautet, wie resilient Ihr Unternehmen sein wird, wenn die nächste Störung eintritt.
Genau dafür wurde UNIQA Sustainable geschaffen.
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